Palliative care

Bedarf an Palliativpflege wächst

Ambulante Palliativversorgung _ In erheblichem Umfang werden die Ressourcen der Gesetzlichen Krankenversicherung für die Versorgung schwerstkranker und sterbender Patienten ausgegeben. Aber oft nicht so, dass die erzielten Ergebnisse auf Zustimmung treffen. Vor diesem Hintergrund trat 2007 der gesetzlich verankerte Anspruch für alle gesetzlich Versicherten auf eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) in Kraft.

Letzte Begleitung

Wenn der Tod an die Klassenzimmertür klopft _ Pflegekräfte haben einen engen Kontakt zu Sterbenden. Schon ganz zu Beginn der Ausbildung sollte man darüber etwas lernen, findet unsere Gastautorin.

Palliative Care

Heilberufe Spezial "Palliative Care" (inkl. Angehörigen-Ratgeber) gibt wertvolle Informationen hinsichtlich Pflege, Recht und Trauerbewältigung.  mehr

Palliative Care in Europa

Interview mit Prof. Dr. Lukas Radbruch I_ Der Atlas of Palliative Care in Europa zeigt die Unterschiede in der Versorgung von West- und Osteuropa. Selbst der Zugang zu Opioiden ist beispielsweise in Ländern wie Portugal oder Griechenland nicht immer gewährleistet. Dagegen bedroht die Versorgung am Lebensende die Diskussion um die Legalisierung

Palliativpflege auf der Intensivstation – ein Widerspruch?

Umgang mit Sterben und Tod _ Renate Fricke arbeitet als stellvertretende Stationsleitung der Herzchirurgischen Intensivstation im Klinikum der Stadt Ludwigshafen gGmbH. Immer häufiger stellte sich ihr die Frage, ob Intensiv- und Palliativpflege wirklich so gegensätzlich sind oder ob sich nicht viele Gemeinsamkeiten finden lassen.

Palliativstation auf der Bühne

Ein gewagtes Experiment _ An Berlins Komischer Oper wird Mozarts berühmtes „Requiem“ mit Szenen gemischt, in denen es ganz prosaisch um Sterben und Tod geht. Um dieses Projekt realisieren zu können, befragte der Dramaturg des Stückes zehn sterbenskranke Menschen auf Palliativstationen und in Hospizen in Berlin und Brandenburg.

Sanfte Berührung

Das Konzept respectare® _ Bei der Begleitung von Sterbenden fühlen sich Pflegende und Angehörige oft hilflos, weil Worte den Schwerkranken nicht mehr erreichen. Respektvolle Berührungen können ein Weg sein, Kontakt aufzunehmen und Nähe herzustellen. Simone Franz stellt ein besonderes Konzept vor.

Sondenernährung am Lebensende

PEG: Fluch oder Segen? _ Die perkutane endoskopische Gastrostomie (PEG) ist die häufigste Methode, um Menschen zu ernähren, die keine Nahrung mehr zu sich nehmen können. Es ist jedoch eine Methode, die nicht nur Befürworter hat.

Sterben braucht Zeit

Den Abschied würdevoll und bewusst gestalten _ Die meisten Menschen wollen, wenn es unvermeidlich wird, zu Hause sterben. Bisher ist das in Deutschland nur 20% der Bevölkerung vergönnt. Die Kasseler Palliativ-Fachkrankenschwestern Hanne Weishaupt und Susanne Keidler-Zindel gründeten ein Palliative-Care-Team, das unheilbar kranke Patienten in deren komplizierter Situation zwischen Ärzten, Pflegediensten und allen an der Behandlung Beteiligten betreut.

Therapieentscheidung am Ende eines Lebens

Konfliktpotenzial zwischen Pflegenden und Ärzten _ Ein Credo der Palliativmedizin ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit. Um diese zu gewährleisten, müssen Pflegende und Ärzte sich den Konflikten stellen, zu denen es bei schwierigen Therapieentscheidungen häufig zwischen den Berufsgruppen kommt. Doch welche Faktoren wirken auf diesen Konflikt ein und wie kann er letztlich überwunden werden?

Wie lange dauert Trauer eigentlich?

Ausdrucksformen und Möglichkeiten der Verarbeitung _ Menschen trauern, weil ihr Leben einen Riss bekommen hat, weil jemand, den man lieb hat, plötzlich oder nach langer Krankheit stirbt. Und als Pflegekraft ist man zweifach mit Trauer konfrontiert: im privaten aber auch im professionellen Umgang mit trauernden Patienten. Marie-Thérèse Schins stellt Bücher vor, die die Trauerarbeit erleichtern können.

Zuhause sterben

Was leistet Homecare? _ Ein strukturierter Betreuungsansatz kann einen wesentlichen Beitrag leisten, das für den Patienten in seiner letzten Lebensphase Wichtige zu priorisieren. Das gilt sowohl für die medizinisch-pflegerische Versorgung als auch bei persönlichen Anliegen des Patienten.