Hygiene

Was hat Berufsmode mit Sicherheit zu tun?

Arbeitskleidung und Infektionsprävention _ Nicht nur die Hände kommen bei der täglichen pflegerischen Arbeit mit Mikroorganismen in Kontakt, sondern auch die Kleidung. Somit ist es nahe liegend, dass neben den Händen auch Kleidung, insbesondere im Ärmel- und Bauch-/Oberschenkelbereich, der Vorderseite kontaminiert sein können. Inwieweit sollte sich Infektionsprävention auch auf Arbeitskleidung erstrecken?

Standards anwenden – Harnwegsinfekte vermeiden

Katheterassoziierte Harnwegsinfektionen _Noch vor einigen Jahren erlitten 50% der dauerkatheterisierten Patienten nach 24 Stunden und 100% nach 36 Stunden eine Infektion. Diese Rate hat sich mittlerweile deutlich verbessert, doch der Trend darf kein Ruhekissen sein. Denn circa 3,5% aller stationär behandelten Patienten in Deutschland erleiden eine nosokomiale Infektion. Spitzenreiter dabei sind Harnwegsinfektionen.

So wichtig ist Hygiene

Nosokomiale Infektion und Kolonisation _ Die Dichte kranker Menschen in Kliniken und Pflegeeinrichtungen begünstigt die Übertragung von Krankheitserregern. Große Teile der Bevölkerung sind sich dieser Problematik bewusst. Das ergab eine Forsa- Befragung zum Thema „Hygiene in Krankenhäusern“, deren Ergebnisse jetzt veröffentlicht wurden.

Sauber durch Salbei?

Ätherische Öle zur Desinfektion _ Die Anwendung ätherischer Öle in der Gesundheits- und Krankenpflege stößt auf immer größeres Interesse. So lassen das Wissen um Inhaltsstoffe ätherischer Essenzen, die vielen Studienergebnisse sowie die zunehmende Pflegeerfahrung Pflegekräfte immer häufiger Lavendelöl für beruhigende Körperwaschungen, Orangenöl zur erheiternden Raumbeduftung und zum Entblähen Ölkompressen mit Kümmelöl verwenden. Aber zur Desinfektion? Funktioniert das wirklich?

Reinigung oder Desinfektion?

So viel Desinfektion ist nötig _ Bis in die 70er Jahre wurden in den Krankenhäusern der Fußboden, die OP-Wände und andere Flächen teils mehrmals täglich gr0ßzügig desinfiziert. Mit der durch zahlreiche Publikationen untermauerten Feststellung, dass eine Infektion nicht per se vom Fußboden ausgeht, der Zunahme einer Allergisierung des Personals sowie finanzieller Aspekte begann ein Umdenken.

Ohne Hygiene ist alles nichts

Standardhygienemaßnahmen beachten _ Alle Maßnahmen, die sowohl den Patienten als auch das Personal vor Übertragungen von Keimen schützen, werden unter dem Begriff „Standardhygienemaßnahmen“ zusammengefasst. Obwohl sie meist einfach auszuführen und hinlänglich bekannt sind, finden sie trotzdem oft nur mangelnde Beachtung.

Norovirus Infektion

Was ist zu tun? _ Nachdem es 1968 in einer Schule in Norwalk, Ohio/USA zu einem Gastroenteritisausbruch gekommen war, bei dem innerhalb von zwei Tagen 232 Schüler und 116 Lehrer erkrankten, erfolgte 1972 die Erstbeschreibung des Norwalk-Virus. Inzwischen sind Norwalk-like Viren (Noroviren) die häufigste Ursache für Durchfallerkrankungen in Krankenhäusern, Schulen, Pflegeheimen, Hotels oder auf Kreuzfahrtschiffen.

MRSA – Angemessen reagieren

Nosokomiale Infektionen _ Multiresistente Mikroorganismen haben sich weltweit zu einem großen Problem entwickelt. Neben den Methicillin-resistenten Staphylokokken (MRSA) steigen auch die Resistenzzahlen anderer Mikrobenarten dramatisch. Insbesondere kritisch kranke Patienten sind durch sie gefährdet. Doch wie sieht ein angemessener Umgang mit Problemkeimen aus? Franz Sitzmann diskutiert übliche Strategien und zeigt Alternativen auf.

MRSA im Pflegeheim

Das müssen Sie im Umgang mit dem Problemkeim beachten _ Der Anteil an multiresistenten Keimen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen ist in den letzten Jahren stark angestiegen: Bereits jeder fünfte Staphylococcus-aureus-Stamm gilt als methicillin resistent. Was muss im Umgang mit MRSA-Trägern und -Infizierten beachtet werden und wie wird eine effektive Sanierung durchgeführt?

MRSA - Was ist zu tun?

Ausbreitung verhindern _ Methicillin-resistente Staphylococcus aureus-Stämme (MRSA) treten weltweit auf. Sie verursachen schwere nosokomiale Infektionen und sind im besonderen Maße therapieresistent. Obwohl dieses Problem seit Jahren diskutiert wird, besteht nach wie vor große Verunsicherung, wie eine Übertragung vermieden werden kann.

Maximum an Mundhygiene

Mund- und Zahnpflege _ darauf kommt es an. Vor allem schwer pflegebedürftige Patienten sind bei der Mundhygiene auf professionelle Unterstützung angewiesen.Bezüglich der notwendigen und sinnvollen Maßnahmen gibt es jedoch viele Unsicherheiten.

Krank durchs Krankenhaus?

Hygienemängel und Behandlungsfehler _ Krankenhäuser sind eigentlich Orte der Heilung. Und doch ist manchmal genau das Gegenteil der Fall: Man kommt kränker heraus, als man hinein gegangen ist. Das Landgericht München I hatte sich mit zwei derartigen Streit fällen zu befassen und verkündete am 27.8.2008 zwei ganz unterschiedliche Urteile.

Kostenfaktor Infektionen

Studien analysierten die Kosten in verschiedenen Gesundheitssystemen _ Nosokomiale Infektionen sind ein erhebliches medizinisches, aber auch ein wirtschaftliches Problem der modernen Krankenhausversorgung. Der Stellenwert krankenhaushygienischer Prävention lässt sich dabei nur durch eine verlässliche Datenlage ermitteln.

Isolierungsmaßnahmen bei infektiösen Patienten

Hygiene in der Klinik _ In der täglichen Praxis mit zunehmend knapper Personaldecke braucht man einen schnellen Überblick, welche Maßnahmen bei welcher infektiösen Erkrankung getroffen werden müssen. Um bei der Aufnahme eines Patienten die richtigen Isolierungsmaßnahmen einzuleiten, hat Ludwig Weber zu Beginn unserer neuen Serie eine „Schnellübersicht“ zusammengestellt.

Insulin-Pens: Können sie mehrfach verwendet werden?

Pen-Papier der DGKH _ Der korrekte Umgang mit Insulin-Pens ist offensichtlich nicht ganz einfach. Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) erhält immer wieder Anfragen, ob die Hautantiseptik vorab notwendig sei oder ob Pen-Nadeln mehrfach verwendet werden dürfen. Deshalb aktualisierte die DGKH jetzt ihr Konsensuspapier und bündelt darin die Empfehlungen der Experten.

Händehygiene im Fokus

Kampf den Keimen _ Vor einem Jahr startete mit der „AKTION Saubere Hände“ die erste nationale Kampagne zur Verbesserung des Händedesinfektionsverhaltens in deutschen Krankenhäusern. Ziel der Aktion ist es, bis zum Jahr 2010 die Zahl der nosokomialen Infektionen in Deutschland drastisch zu reduzieren.

Hygiene im OP

Das ist zu beachten _ Auch wenn das Bürsten der Haut mittlerweile als obsolet gilt – neben den allgemein gültigen Standardhygienemaßnahmen müssen im OP-Bereich zusätzliche spezielle Hygienemaßnahmen eingehalten werden.

Housekeeping – wenig beachtet

Der professionelle Reinigungsdienst _ Die Reinigung in medizinischen Einrichtungen wird zunehmend extern vergeben. Dies mag zwar finanzielle Vorteile haben, doch die externen Reinigungsfirmen müssen unter einem erheblichen Zeitdruck arbeiten, was man unter Umständen am Ergebnis sieht. Und wer reinigt außerhalb der regulären Arbeitszeit? Eine sorgfältige Auswahl tut not.

Handschuhe für alle Fälle

Infektionsprävention und Hautschutz _ Medizinische Handschuhe üben eine Barrierefunktion aus und sind Teil der persönlichen Schutzausrüstung Pflegender. Neben der Händedesinfektion gelten sie als zweitwichtigste infektionsprophylaktische Maßnahme.