Heilpflanzen

Wundheilung mit der Ringelblume

Calendula officinalis _ Die lateinische Bezeichnung der Ringelblume leitet sich von den „Calendae“ ab, den römischen Bezeichnungen für den Monatsanfang. Die Ringelblume erhielt diesen Namen, weil sie an so vielen Monatsanfängen blüht, bis hinein in den Herbst.

Süßes Gold

Honiganwendungen in der Pflege _ Schon unsere Großmütter haben Honig auf Wunden aufgetragen. Und vor einigen Jahren wurden auf demselben Weg 4.000 verschiedene Sorten in Australien auf ihre Heilwirkung getestet. Dort arbeiten Ärzte inzwischen sehr erfolgreich mit dem süßen Gold.

Star mit sieben Häuten

Die vielfältigen Wirkungen der Zwiebel _ Im Altertum galt die Zwiebel als Wundermittel, half nicht nur gegen Pest und Cholera. Heute ist die Heilkraft der Zwiebel nachgewiesen und ihre gesundheitsfördernden Eigenschaften in zahlreichen Untersuchungen bestätigt.

Sauber durch Salbei?

Ätherische Öle zur Desinfektion _ Die Anwendung ätherischer Öle in der Gesundheits- und Krankenpflege stößt auf immer größeres Interesse. So lassen das Wissen um Inhaltsstoffe ätherischer Essenzen, die vielen Studienergebnisse sowie die zunehmende Pflegeerfahrung Pflegekräfte immer häufiger Lavendelöl für beruhigende Körperwaschungen, Orangenöl zur erheiternden Raumbeduftung und zum Entblähen Ölkompressen mit Kümmelöl verwenden. Aber zur Desinfektion? Funktioniert das wirklich?

Sanfte Heilung aus dem Blumentopf

Aloe vera – Symbol für Gesundheit und Wohlergehen _ Seit mehr als 6.000 Jahren wird Aloe vera in den verschiedensten Kulturen zu Heilzwecken und zur Schönheitspflege verwendet. Sie gilt als Königin unter den Heilpflanzen, weil sie viele Wirkstoffe und Eigenschaften in sich vereint.

Propolis: Natürliches Antibiotikum

Heilen mit der Kraft der Biene _ Neben Honig gibt es mit Propolis (Kittharz) ein weiteres Bienenprodukt von naturheilkundlicher Bedeutung. Der Begriff Propolis stammt aus dem Griechischen und bedeutet „vor der Stadt“. Die Bienen verschließen damit schützend und festigend ihren Stock.

Nur Mut: Handschuhe an und sammeln

Das Unkraut Brennnessel _ Obwohl im Garten wenig geachtet, ist die Heilwirkung der Brennnessel groß. Sie kann bei Erkältung, zur Blutreinigung und -bildung, bei Gicht, Gallen- und Leberleiden und sogar bei Prostatabeschwerden eingesetzt werden. Auch Haarausfall, Osteoporose und Hautausschläge sollen damit behandelt werden können.

Multitalent Pfefferminze

Heilende Kräfte aus der Natur _ Ob in Tee, Zahnpasta oder Kaugummi: Überall steckt reichlich Pfefferminze drin. Aber das ätherische Öl der grünen Pflanze eignet sich auch für zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten in der Pflege.

Mit Thymian und Eukalyptus

Aromapflege bei Pneumonie _ Zunehmend ältere Patienten und schwerwiegende Vorerkrankungen erhöhen das Auftreten einer Pneumonie, die zum Beispiel die häufigste nosokomiale Infektion mit einem tödlichen Verlauf ist. Eine entsprechende Prophylaxe ist daher von immenser Bedeutung, um die Letalität zu senken und die Verweildauer im Krankenhaus zu verkürzen.

It‘s teatime: Erkältungstees

Linde und Holunder _ Erkältungen und grippale Infekte zählen zu den häufigsten Krankheiten in den Wintermonaten. Schweißtreibende Maßnahmen gehören zu den bewährtesten Standardverfahren bei der naturheilkundlichen Behandlung von Infektionserkrankungen und Tees zu den beliebtesten Anwendungen, um einen ins Schwitzen zu bringen. Dafür verantwortlich sind Heilpflanzen wie Linde und Holunder.

Ingwer heizt ein

Lebensmittel oder Heilpflanze? _ In China ist Ingwer seit 2800 v. Chr. bekannt und die heilende Wirkung des Ingwer-Rhizoms wurde schon früh beschrieben und genutzt. Die Knolle gewinnt aber auch vermehrt die Aufmerksamkeit der westlichen Küche und Medizin.

Holunderduft liegt in der Luft

Robust und heilend - Bei einer beginnenden Grippe holen viele Großmütter den Holunderextrakt hervor. Vor allem in der kalten Jahreszeit wirkt er durch seinen hohen Gehalt an Vitamin C vorbeugend und heilend bei Erkältungskrankheiten. Die Pflanze ist ein hervorragendes Mittel zur Stärkung des Immunsystems.

Heilpflanze für die Seele

Passiflora incarnata _ Symptome, die in den psychischen, neurovegetativen Bereich fallen, bleiben im Klinikalltag oft unbeachtet. Gerade diesen Patienten können Phytopharmaka helfen, Unruhezustände, Ein- und Durchschlafstörungen, nervöse Angst oder leichte Depressionen zu überwinden.

Heilende Düfte

Aromaöle in der Kinderkrankenpflege _ Säuglinge und Aromapflege – geht das zusammen? Inwieweit lassen sich ätherische Öle auch bei Babys und Kindern anwenden? Melanie Ullrich und Ulrike Landschütz zeigen Möglichkeiten auf.

Die Mistel in der Krebstherapie

Unterstützende Behandlung bei Krebs _ Mistelpräparate gehören heute zu den am häufigsten verordneten Arzneimitteln in der Krebsmedizin. Etwa die Hälfte der Tumorpatienten wenden supportiv Mistelpräparate an. Die Mistel stärkt die körpereigene Abwehr in der Auseinandersetzung mit der Krankheit und kann die Lebensqualität verbessern.

Die Farbe Lila

Die vielseitige Heilkraft des Lavendels _ Was verbinden wir nicht alles mit dem Duft von Lavendel? Erinnerungen werden wach an Großmutters Wäscheschrank oder den letzten Urlaub in der Provence. Doch einsetzbar ist die zarte Blütenähre auch in der Pflege.

Die den Honig macht

Die Melisse _ Auch als Zitronenkraut, Zitronen- oder Gartenmelisse, Herztrost oder Nervenkräutel bezeichnet hat sie primär eine beruhigende Wirkung. Doch in ihr steckt mehr.

Der vielfältige Hanf

Nutzpflanze oder Rauschmittel? _ Hanf ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt mit einem enormen Potenzial für Mensch und Umwelt. Seit über sechs Jahrtausenden ist sie ein wichtiger Lieferant für Fasern, Nahrungsmittel und die Medizin. Unter den Bezeichnungen Cannabis, Haschisch oder Marihuana geriet sie jedoch etwas in Verruf.

Aromapflege - Teil 1: Duftgeschichte ist Kulturgeschichte

Von der Außenseitermethode zur anerkannten Pflegetechnik _Seit vielen tausend Jahren nutzt der Mensch die Wirkung von Düften für sich und seine Umwelt. Auch wenn sich die Verwendung der Duftstoffe in Art und Form im Verlauf der Jahrtausende sehr verändert hat, waren sie doch stets Bestandteil aller Kulturen. In welcher Form aber können Pflegende sie heute anwenden?