Pflege ambulant

Pflegestufen contra kreative Versorgungsmodelle

Ambulante Gerontopsychiatrische Grundversorgung _ Die demographische Entwicklung ist in aller Munde: Deutschland wird älter! Doch durch die höhere Lebenserwartung wird sich der Anteil der über 65-Jährigen bis zum Jahr 2030 nicht nur um circa ein Drittel erhöhen. Das Alter gilt gleichzeitig als der größte Risikofaktor für gerontopsychiatrische Erkrankungen wie Demenzen, Depressionen, Verkennung der Realität, Ängste und andere psychosoziale Beeinträchtigungen.

Bewertung des Patientenmanagements aus Patientensicht

Europaweit und auch im angloamerikanischen Sprachraum gibt es die unterschiedlichsten Systeme, wie die Entlassung der Patienten geplant bzw. begleitet wird. Seit Einführung von fallpauschalierten Finanzierungssystemen („diagnosis related groups“, DRG) sind die Verweildauern der Patienten in den Krankenhäusern gesunken. Zudem stellt sich die Frage, wie die Entlassung geplant und von wem sie durchgeführt wird. Ergebnisse einer explorativen Zufriedenheitsstudie in der Metropolregion Rhein-Neckar.

Pflegeberatung ist Vertrauenssache

Mängeln in der häuslichen Pflege präventiv begegnen _ Vertrauen ohne Kontrolle, Routine, Überforderung oder das Nichtbeachten des Beziehungsgeflechtes zwischen Pflegenden und Gepflegten führt oft zu Problemen. Der Gesetzgeber verpflichtete deshalb die Pflegekassen und Trägerverbände von ambulanten Pflegeeinrichtungen zur Erarbeitung von Richtlinien und standardisierten Verfahren für die Pflegefachberatung. Leider gibt es bislang keine verbindliche Umsetzung.

Wohnungsdesorganisation: Hilfen für Helfer

Schulung und Handlungsansätze _ Um Handlungsansätze zu entwickeln, die eine Verbesserung der Lebenssituation von desorganisierten Menschen ermöglichen, brauchen die Helfer Geduld und Gelassenheit – und: Nehmen Sie sich nicht zu viel vor

Messie oder Diogenes?

Typen der Wohnungsdesorganisation _ Für den ungeschulten Betrachter ist eine verwahrloste Wohnung eine verwahrloste Wohnung. Doch auch die dort lebenden Menschen unterscheiden sich beträchtlich in der Art und Weise, wie sie leben.

Völlig verwahrlost oder nur desorganisiert?

Betreuung und Pflege in desorganisierten Haushalten _ Mitarbeiter von Pflege- und anderen ambulanten Diensten stoßen bei ihrer Arbeit immer häufiger auf Menschen, die in Wohnverhältnissen leben, die nicht der Norm entsprechen und der Unterstützung bedürfen. In dieser und den nächsten beiden Ausgaben berichtet Barbara Lath von ihrer Arbeit und gibt Pflegekräften hilfreiche Tipps.

Hausnotruf: Mehr Freiheit im Alter

Neue Kundenpotenziale in der ambulanten Pflege _ Die 2010 veröffentlichte Studie „Wirkungs- und Potenzialanalyse zum Hausnotruf in Deutschland“ bestätigt, dass der Hausnotruf den Umzug in ein Pflegeheim verzögern oder sogar vermeiden kann. Das wünscht sich nahezu jeder ältere Mensch: so lange wie möglich selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden zu leben. Hausnotruf ist für Pflegedienste gleichzeitig sowohl ein guter Einstieg als auch eine perfekte Ergänzung zur ambulanten Pflege.

Qualitätsberichterstattung: Chance oder Risiko für die ambulante Pflege?

Die 2009 geschlossene „Pflege-Transparenzvereinbarung ambulant“ (PTVA) soll die Qualität der durch Pflegedienste erbrachten Leistungen transparent und vergleichbar darlegen sowie deren schrittweise Verbesserung gewährleisten. In diesem Artikel werden Anspruch und Realität der PTVA gegenübergestellt.

Projekt Wunde

Berliner Modellprojekt Wundmanagement _ Der AnbieterVerband qualitätsorientierter Gesundheitspflegeeinrichtungen e.V. ist eine starke Berufsstandsvertretung privater ambulanter Pflegeeinrichtungen im Land Berlin. Gemeinsam mit einer Krankenkasse erproben die Mitgliedsbetriebe in der Hauptstadt ein neues Herangehen bei der Versorgung von Patienten mit chronischen Wunden.

Bei Anruf Hilfe

Pflege-Notruf-Zentrale ist rund um die Uhr erreichbar _ Häufig geraten hilfsbedürftige Menschen unerwartet in Situationen, in denen schnelle, kompetente und unbürokratische Hilfe erforderlich ist. In Düsseldorf startete die Pflegenotruf Deutschland GmbH im April mit dem Pilotprojekt „Pflege-Notruf-Zentrale“ (PNZ). Was kann sie leisten?

„Zahnblick“ kann Wunder wirken

Mundpflege im ambulanten Bereich _ Zahnschmerzen oder Probleme im Mund gehören zu den unangenehmen Erfahrungen. Welche pflegerischen Interventionen stehen zur Verfügung, um diese Probleme zu beheben? Und: Wann muss der Zahnarzt eingeschaltet werden?

RAI in der Pflege

Analyse und Bestimmung des Pflegeaufwandes _ Bisher wird mit dem Resident Assessment Instrument (RAI) home care in Deutschland noch selten gearbeitet. Einer der Gründe dafür ist, dass das Instrument anfänglich zu kompliziert erscheint. Doch die Implementierung kann sich lohnen. Was bedeutet RAI für Pflegende im Pflegealltag?

Untersuchung des internetbasierten Marketings der ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen in der Stadt Dresden

Das Online-Marketing als Bestandteil der Marketingstrategien gewinnt auch im Gesundheitswesen an Bedeutung, jedoch existieren bislang nur wenige Untersuchungen zum Thema „Internetbasiertes Marketing im Pflegesektor“. In der vorliegenden Studie sollte daher der Internetauftritt von ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen in der Stadt Dresden analysiert werden. Dazu wurden insgesamt 81 Internetauftritte ambulanter und stationärer Pflegeinrichtungen mit Hilfe einer zuvor erarbeiteten Checkliste ausgewertet. Die Analyse der Internetauftritte der Pflegeeinrichtungen erfolgte unter anderem nach den Kriterien „Website Usability“, „Barrierefreiheit“ und „Markenmanagement“.

Zuhause sterben

Was leistet Homecare? _ Ein strukturierter Betreuungsansatz kann einen wesentlichen Beitrag leisten, das für den Patienten in seiner letzten Lebensphase Wichtige zu priorisieren. Das gilt sowohl für die medizinisch-pflegerische Versorgung als auch bei persönlichen Anliegen des Patienten.

Bedarf an Palliativpflege wächst

Ambulante Palliativversorgung _ In erheblichem Umfang werden die Ressourcen der Gesetzlichen Krankenversicherung für die Versorgung schwerstkranker und sterbender Patienten ausgegeben. Aber oft nicht so, dass die erzielten Ergebnisse auf Zustimmung treffen. Vor diesem Hintergrund trat 2007 der gesetzlich verankerte Anspruch für alle gesetzlich Versicherten auf eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) in Kraft.
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