Begegnung mit ...

Begegnung mit Bernd Meurer

Man kann ihn als Gesicht der privaten Pflege in Deutschland bezeichnen: Bernd Meurer. Er hat die Talkshows nicht gezählt, in denen er zu Gast war. Aber es dürften einige gewesen sein. Obwohl er einräumt, manchmal das „Gewäsch“ nicht mehr hören zu können. Er ist ein Kämpfer für die Anliegen der privaten Pflege und stolz darauf, was diese vorzuweisen hat, nicht zuletzt dank seines Verbandes, dem Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste – bpa.

Begegnung mit Evelyn Möhlenkamp

Jetzt hat sie ihre nächste Bühne, sagten Freunde, als Evelyn Möhlenkamp von Mainz nach Berlin wechselt. Bühne? Da denkt man eher an große Auftritte, Glamour, Kunst. Das scheint so gar nicht zur Pflege zu passen, einer Berufsgruppe, die in der Regel nicht viel Aufhebens um sich macht, obwohl sie allen Grund dazu hätte.

Begegnung mit Prof. Dr. med. Joachim Dissemond

Aktuell haben er und sein Team in Bremen den "Deutschen Wundpreis" abgeräumt. Die Wunde ist sein Metier; dazu hat er fast 500 Publikationen sowie vier Bücher verfasst. Ich treffe ihn, als er eines davon auf dem Mitteldeutschen Wund- und Lymphsymposium für eine Fortbildungswillige signiert. „Man erlebt immer wieder kuriose Storys zu r Compliance oder Adhärenz mit Patienten“, erzählt er und hat in Folge eines solchen Missverständnis auch schon mal eingewachsene Kompressionsstrümpfe operiert.

Begegnung mit Peter Bechtel

"Wenn der Professor zur Visite kam, musste alles vom Gang verschwinden, was nicht notwendig war. Schüler und Auszubildende gehörten definitiv dazu", erzählt Peter Bechtel. Das erste halbe Jahr seiner Ausbildung in den 1970er Jahren habe er überwiegend im „Schmutzarbeitsraum“ verbracht. Diese Wahrnehmung von Pflege gehört zum Glück längst der Vergangenheit an, sagt der Vorsitzende des Bundesverbandes Pflegemanagement.

Begegnung mit Rolf Höfert

In Berlin findet der Deutsche Pflegetag statt und der Terminkalender des Pflegerechtsexperten Rolf Höfert ist dicht. Doch Hektik oder Unruhe lässt er sich nicht anmerken. Der Geschäftsführer des Deutschen Pflegeverbandes (DPV) erzählt von kleinen Auszeiten im Kloster, erklärt Weisheiten der Bergleute und warum ihn eine besondere Ehrung eher erschreckt als erfreut hat.

Begegnung mit Franz Wagner

Gleichförmigkeit, Langeweile und zu viel Routine sind ihm ein Gräuel. Er braucht Abwechslung, Herausforderungen und neue Situationen – auch gern ein bisschen Chaos, in das er sich hineinstürzen und nach Lösungen suchen kann. Und wenn Franz Wagner auf seine bisherigen beruflichen Stationen blickt „dann haben sich die Dinge immer gut ergeben und sind oft wie von selbst auf mich zugekommen“, erzählt der Mittfünfziger.

Begegnung mit Theda Borde

Der Hörsaal, in dem sie in fünf Minuten einen Vortrag halten soll, ist leer. Kein Student weit und breit. Theda Borde bleibt gelassen. Eine Stunde später – die Uhrzeit wurde falsch übermittelt – steht die Rektorin der Alice Salomon Hochschule (ASH) als Gastdozentin bei der Begrüßung des Erstsemesters im Bachelorstudiengang Gesundheitswissenschaften an der Berliner Charité vor den Studenten.

Begegnung mit Brigitte Schäfer

Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit, Universalität – Die Grundsätze der Rotkreuz- und Rothalbmond - bewegung bestimmen das Handeln des Verbandes. Auch Brigitte Schäfer, die neue Generaloberin des Verbandes der Schwesternschaften, führt nach diesen Prinzipien.

Begegnung mit Silke Udri

„Immer am Ball bleiben, das kann ich gut“, sagt Silke Udri von sich. Ausdauer und die Lust, Dinge anzupacken, waren wichtige Voraussetzungen, als die Pflegepädagogin 2011 die Aufgabe übernahm, eine neue Pflegeschule ins Leben zu rufen. Nach nur 15 Monaten Vorbereitungszeit hat das Bildungshaus Pflege in Bad Krozingen im Oktober 2012 mit viel Zuspruch seinen Betrieb aufgenommen und Silke Udri hofft, den Auszubildenden die Lust am Pflegeberuf mit all seinen Chancen mitgeben zu können.

Begegnung mit Michael Junge

Michael Junge ist 31 Jahre alt, als er im Januar 2012 das Amt des Pflegedirektors am Diakonissenkrankenhaus Dresden und damit die Leitung des Pflege- und Funktionsdienstes mit rund 247 Pflegefachkräften übernimmt. Erst 2004 hatte er an der Universitätsklinik Dresden seine Ausbildung zum Kinderkrankenpfleger abgeschlossen – ein Aufstieg nach Maß.

Begegnung mit Katja Boguth

„Ich habe viel Glück im Leben“, sagt Prof. Dr. Katja Boguth und lächelt. Und in der Tat hat die 42-Jährige einen Lebenslauf, der beeindruckt: Vom Realschulabschluss und einer Ausbildung zur Kinderkrankenschwester zur Professorin an der privaten Akkon-Hochschule für Humanwissenschaften in Berlin. Viele Stationen liegen dazwischen: Praxis in verschiedenen Pflegeeinrichtungen, Studium, Graduiertenkolleg der Charité, die Tätigkeit im Berliner Zentrum Public Health sowie am Institut für Gerontologische Forschung, um nur einige zu nennen.

Begegnung mit Andreas Westerfellhaus

Ursprünglich ist der Plan ein anderer: Die Forstwirtschaft hat es ihm angetan, dahin soll ihn seine berufliche Reise führen. Doch seine Eltern haben Zweifel, ob dies das Richtige sei und insistieren. Eine Berufsberatung bringt die Krankenpflege ins Spiel. „Gut, dann eben Krankenpflege“, sagt sich Andreas Westerfellhaus. „Eher aus Trotz“, wie er im Rückblick schmunzelnd erzählt, „denn das fanden sie noch viel schlimmer.“

Begegnung mit Lutz Karnauchow

Lutz Karnauchow ist vollkommen klar, dass es Leute gibt, die ihn für einen Spinner halten. Das war vor zehn Jahren so und ist mitunter auch heute noch so. Damit kann er gut leben, denn eines will er wirklich nicht sein: „0815“. Und für „sein“ Altenpflegeunternehmen, domino world, soll das schon gar nicht gelten.

Begegnung mit Christel Bienstein

Sie ist die neue DBfK-Präsidentin und seit 18 Jahren Leiterin des Departments Pflegewissenschaft an der Universität Witten/Herdecke. Unnachgiebig appelliert sie an die Pflegenden, sich für ihren Berufsstand zu engagieren.

Begegnung mit Andrea Lemke

Sie ist die Pflegedirektorin des Jüdischen Krankenhauses Berlin. Die gelernte Krankenschwester studierte Health Management und Betriebswirtschaft und arbeitete dann drei Jahre im Vertrieb eines Unternehmens. Aber sie kam zurück in die Pflege und ist noch immer von ihrem Job begeistert.

Begegnung mit Ludger Risse

Den Pflegedirektor des St. Christophorus Krankenhauses Werne, Ludger Risse, führte ein eher ungewöhnlicher Weg in die Pflege. Der technikbegeisterte junge Mann verweigerte den Wehrdienst und wurde Zivi in einem Altenheim. Und dieser Job machte ihm richtig viel Spaß.

Begegnung mit Hedwig François-Kettner

Die Charité zählt zu den größten Universitätskliniken Europas und Hedwig François-Kettner ist ihre Pflegedirektorin. Verantwortlich für mehr als 5.000 Mitarbeiter kommt ihr Job dem eines Spitzenmanagers aus der Wirtschaft gleich. Wie gelingt der ehemaligen Krankenschwester der Spagat zwischen Sitzung und Stationsbesuch?
Information