14.02.2017

Tag der Logopädie – Schlucken: lebenswichtig und nicht selbstverständlich

Jedes Jahr am 6. März findet der Europäische Tag der Logopädie statt. 2017 sind Schluckstörungen der Schwerpunkt; das Motto lautet: "SCHLUCKEN – Lebenswichtig, aber nicht selbstverständlich".

Ins Leben gerufen vom Europäischen Dachverband der nationalen Logopädenverbände (CPLOL) informieren Logopäden europaweit – auch in Deutschland – die breite Öffentlichkeit über spezifische Aspekte der Logopädie.
Über die Patienten-orientierte Information der Öffentlichkeit hinaus ist es Anliegen, anlässlich dieses Aktionstages diejenigen Berufsgruppen gezielt anzusprechen, die sich fachlich mit dem jeweiligen Schwerpunktthema befassen. 2017 sind dies Pflegekräfte. Denn gerade in der Betreuung älterer Menschen ist nicht selbstverständlich, dass der Schluckakt ohne Probleme gelingt. Wenn das Schlucken Probleme bereitet, kann eine Störung vorliegen, die logopädisch behandelt werden muss. Welche Maßnahmen bzw. Übungen können helfen? Welche Behandlungsmethoden können eingesetzt werden, damit der Patient seine Schluckfähigkeit wiedererlangt, verlorene oder verminderte Fähigkeiten ausgleicht? Dies alles muss individuell entschieden werden. Das Ziel der logopädischen Schlucktherapie ist der bestmögliche Erhalt einer sicheren und lustvollen Nahrungsaufnahme.

Info-Hotline
Anlässlich des Europäischen Tages der Logopädie 2017 beantworten ausgewiesene logopädische Schluckexperten Ihre Fragen rund um das Thema Schlucken und Schluckstörungen. Die Info-Hotline ist am 6. März 2017 von 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr besetzt. Die Rufnummer lautet 01805 – 353532. (14 Cent/Minute aus dem Festnetz, max. 42 Cent/Minute aus den Mobilfunknetzen)

Eine Liste aller Logopädinnen und Logopäden im Deutschen Bundesverband für Logopädie e.V. (dbl) mit den entsprechenden Qualifikationen finden Interessierte unter www.dbl-ev.de > Logopädensuche. Auf der dbl-Website sind zudem weiterführende Informationen zum Thema Schluckstörungen unentgeltlich verfügbar.

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