13.12.2012

„Bündnis für gute Pflege“ fordert klare Wahlaussagen

Der Pflegebedarf steigt, die Kosten wachsen. Das „Bündnis für gute Pflege“ fordert von den Parteien, im Bundestagswahlkampf 2013 klare Aussagen zum Thema zu treffen. Ein Brief an die Parteispitzen ruft zum Dialog auf.

Um die Perspektive für die Pflege in Deutschland zu verbessern, fanden sich vor einem Jahr zehn Verbände im „Bündnis für gute Pflege“ zusammen. Inzwischen gehören ihm bereits 21 Mitgliedsverbände und zwölf Unterstützer an, darunter Verbände der Interessenvertretung pflegebedürftiger Menschen und pflegender Angehöriger, Wohlfahrts- und Sozialverbände und Gewerkschaften. Sie repräsentieren insgesamt 13,6 Millionen Einzelmitglieder, die wiederum Hunderttausende Pflegebedürftige und Menschen aus Pflegeberufen vertreten. Sie fordern, dass die Bundesregierung langfristig Vorsorge für ein würdevolles Leben im Falle der Pflegebedürftigkeit trifft. Für die politischen Parteien heißt das: Die Pflege wird im Bundestagswahlkampf 2013 ein prominentes Thema sein. Die Bündnispartner wollen die Parteispitzen zu Gesprächen einladen, um zu erfahren, wie deren Positionen bei solch wichtigen Fragen sind wie: maßgeschneiderte Leistungen für Pflegebedürftige, Unterstützung und Anerkennung für pflegende Angehörige, bessere Lohn- und Arbeitsbedingungen für beruflich Pflegende, gerechte Finanzierung. Wer Wähler gewinnen wolle, müsse hier klare Ansagen machen, heißt es vom Bündnis. (tu)


Weitere Informationen unter www.buendnis-fuer-gute-pflege.de