09.03.2010
Pflegeeinrichtungen und Immobilienwirtschaft rücken enger zusammen
„Sowohl für die Pflegeeinrichtungen als auch für die Immobilienwirtschaft gilt es, die Wohnungs- und Versorgungsangebote an der größer werdenden Gruppe der älteren Menschen auszurichten“, fordert der Parlamentarische Staatssekretär des Bundesbauministeriums, Jan Mücke, in seiner Eröffnungsrede. Des Weiteren spielen ein barrierearmes, altersgerechtes Wohnumfeld, 24-Stunden-Notruf, die Hausgemeinschaft mit Gleichgesinnten und jederzeit abrufbare Serviceleistungen wie etwa „Essen auf Rädern“ und bei Bedarf ambulante medizinische Pflegeleistungen für ein selbstbestimmtes Leben im Alter eine bedeutende Rolle. „Die Pflege muss so ausgerichtet sein, dass sie den Wünschen der betroffenen Menschen folgt, auch bei Pflege- und Hilfebedürftigkeit“, so bpa-Geschäftsführer Herbert Mauel.Ira von Cölln, BFW-Bundesgeschäftsführerin unterstreicht, dass es beim Wohnen im Alter vor allem um ein effektives Zusammenspiel verschiedener Komponenten geht. „Angesichts weniger Mittel in den Staatskassen und sinkender Renten der älteren Bevölkerung bekommt das Betreute Wohnen und Wohnen mit Service wie in europäischen Nachbarländern, z.B. den Niederlanden, längst üblich, mehr Bedeutung.“ Dabei geht es aus Sicht der Immobilienwirtschaft nicht nur um die bauliche, barrierearme Anpassung des Wohnraums, sondern auch um eine gute vorpflegerische und pflegerische Versorgung, ein Quartier, das den täglichen Bedarf wie Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte und Apotheken einbezieht. Ein anderer Fokus liegt laut von Cölln auf dem Zukunftsthema der technischen Unterstützung, dem so genannten Ambient Assisted Living. (tu)




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