Management

Mitarbeitermotivation ist Chefsache

Was bindet und motiviert Pflegende, ihre Aufgaben im täglichen Spannungsfeld zwischen Anforderung und Realität erfolgreich zu erledigen? Welche Rolle spielen dabei die Führungskräfte?

Die Investition ins Personal lohnt sich

Interview mit Reinhard Busse _ Personalplanung ist eine schwierige Aufgabe, die viele Faktoren berücksichtigen muss. Ein bisher völlig unterschätzter Aspekt ist die Arbeitszufriedenheit. Eine neue Studie deckt jetzt auf, wie sehr dieser Faktor letztlich auch die Pflegequalität beeinflusst.

Führen und Motivieren

Autoritär ist out _ Pflegefachkräfte fehlen überall, aber auch der ärztliche Nachwuchs ist inzwischen rar. Die Ära der Patriarchen auf den Chefetagen der Krankenhäuser geht zu Ende. Weil diese den Nachwuchs vergraulen und dem Ruf der Klinik schaden, besinnen sich Krankenhäuser auf einen wertschätzenden, kollegialen und transparenten Führungsstil.

Veränderungsprozesse nutzen

Change Management in der Pflege _ Veränderungen im Gesundheitswesen machen auch vor der Pflege nicht halt: Stationen werden umstrukturiert, Hierarchien umgekrempelt. Das stößt nicht immer auf Begeisterung. Was passiert mit Mitarbeitern und Führungskräften in Veränderungssituationen und wie können solche Prozesse besser gestaltet werden?

Prozesse planen und steuern

Die Pflege am Klinikum der Stadt Ludwigshafen_ Prozessmanagement? Dieses Wort kann man missverstehen. „Wie – es läuft ein Prozess gegen mich?“ Das war die erschrockene Reaktion eines niedergelassenen Arztes, den Oliver Kautz wegen eines Patienten anrief und sich meldete mit: „Kautz, Prozessmanagement Klinikum Ludwigshafen“. Das ist inzwischen acht Jahre her.

Wir freuen uns auf Sie!

Vom Vorstellungsgespräch bis zum Dienstantritt _Um qualifizierte und motivierte Gesundheits- und Krankenpfleger für sich zu gewinnen, müssen Kliniken heutzutage bereit sein, neue Wege zu beschreiten. Denn Personalbindung beginnt nicht erst am ersten Arbeitstag: Es umfasst bereits die Zeitspanne vom Bewerbungsgespräch bis zum ersten Arbeitstag.

Vision 2014: DPR heißt Bundespflegekammer

Kongress „Pflege 2011“ _Zur Eröffnung des von Springer Medizin und Heilberufe organi¬sierten Kongresses schlug die „bayrische Bombe“ ein: An jenem Morgen des 28. Januar wurde bekannt, dass Bayern als erstes Bundesland eine Pflegekammer einrichten will. Dafür haben die Pflegeverbände seit vielen Jahren gekämpft, denn nur durch eine Pflegekammer sind Pflegekräfte den Berufsvertretungen von Apothekern und Ärzten gleichgestellt.

Pflegst Du schon oder dokumentierst Du noch?

Die vernetzte Pflegeplanung _ Medikamentenblatt, Ärztliche Verordnung, der Basis-Status, die Status-Planungs-Bögen, das Ressourcen-Fähigkeiten-Blatt – an Formularen ist in der Pflege kein Mangel. Doch immer neue Formulare machen aus einem ursprünglich guten Dokumentationssystem oftmals eine Loseblatt-Sammlung. Im Rahmen eines Projektes in der stationären Altenpflege versuchte man, Doppeldokumentationen auf ein Minimum zu reduzieren und den Verlauf der Anamnese auf einen Blick zu ermöglichen.

Management versus Mangel

Personalmanagement ist mehr als Disposition vorhandenen Personals _ Planen, gewinnen, motivieren, binden – das und vieles mehr gehört zum Personalmanagement. Wie aber Personalmanagement betreiben, wenn der Fachkräftemangel weiter fortschreitet, Fachpersonal nicht mehr ausreichend oder gar nicht zur Verfügung steht?

Primäre Verantwortung

Pflege am Uni-Klinikum Schleswig-Holstein _ Das größte Universitätsklinikum in Norddeutschland hat sich viel vorgenommen: Bis Ende 2012 soll auf allen bettenführenden Stationen in Kiel und Lübeck nach dem Prinzip des Primary Nursing gepflegt werden. Ein Projekt, das nicht nur Dank der prominenten Unterstützung Marie Mantheys,Begründerin des Primary Nursing, gelingen soll.

Die Riesin Charité

Porträt einer gepflegten alten Dame _ Unübersehbar ist die Charité im Herzen von Berlin. Doch neben dem großen Bettenhaus im Osten der Stadt gehören mittlerweile auch der Campus Virchow im Wedding und das Klinikum Benjamin Franklin zum größten Klinikum Europas, das in diesem Jahr sein 300. Bestehen feiert.

Personalnotstand vermeiden!

So gewinnen und binden Sie Ihr Personal _ Qualifizierte Fach- und Führungskräfte im Pflegebereich sind rar, Tendenz steigend. Das hat zur Folge, dass nicht mehr Unternehmen ihre Kandidaten auswählen, sondern Kandidaten das für sie attraktivste Unternehmen. Aus diesem Grund werden eine systematische und zukunftsträchtige Personalgewinnung und langfristige Mitarbeiterbindung immer wichtiger, gleichzeitig jedoch auch immer schwieriger. Was also tun?

Patientenversorgung mit „Rundum-Konzept“

Case Management praktisch umgesetzt _ Case Management trägt dazu bei, Versorgungs- und Behandlungsleistungen überprüfbar und bewertbar zu machen. Qualitative Mängel in der Versorgung und Behandlung aber auch der Dokumentation und Organisation können zeitnah aufgegriffen, bearbeitet oder gar verhindert werden. Denn durch die konsequente Überprüfung und Auswertung der Prozesse wird ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess in Gang gesetzt.

Schlechte Stimmung?

Mitarbeitergesundheit ist Chefsache _ Es herrscht dicke Luft im Team. Viele fühlen sich überlastet, klagen über Erschöpfung, Müdigkeit und Schlaflosigkeit. Lob ist selten geworden, der Krankenstand dagegen auffallend hoch. Was kann die Stationsleitung tun, um die Stimmung aus dem Tief zu holen?

Patienten entlassen, aber richtig

Entlassungsmanagement _ Wird ein Patient oder Bewohner entlassen oder verlegt, spielen rechtliche Aspekte für Träger und Pflegende eine zentrale Rolle, denn sie dienen letztlich der Beweiserleichterung. Vorrangiges Ziel ist es, den Patienten vor Schaden zu bewahren. Daher muss im Rahmen der integrierten Versorgung eine reibungslose und sichere Kommunikation aller Beteiligten gewährleistet sein. Doch wie geht das?

Medizintechnik und Pflege

Perspektiven der Medizintechnik und pharmazeutischen Industrie _ Der Gesundheitsmarkt ist ein Wachstumsmarkt. Was wird erwartet und wie wird sich die prognostizierte Entwicklung auf medizinisch-pflegerische Behandlungen auswirken?

Pflegeaufwand muss endlich adäquat vergütet werden

Die Diskussion geht weiter. Pflegeexperten kritisieren, dass der Pflegeaufwand von den G-DRGs nicht ausreichend berücksichtigt und somit auch nicht angemessen vergütet wird. Pflegekräfte können ihren Beitrag zum Erlös des Krankenhauses nicht deutlich machen. Die Folge: Stellenabbau.

Einfach anziehend

Erfolgsrezept Magnetkrankenhaus _ Pflegekräfte sind hochqualifiziert und voll motiviert. Sie zeichnen für das, was sie tun, verantwortlich. Sie werden nach ihrer Meinung gefragt, wenn Entscheidungen anstehen. Das sorgt für hohe Mitarbeiterzufriedenheit und bessere Resultate in der Patientenversorgung. Entstanden ist das Konzept des „magnet hospital“ Anfang der 80er Jahre in den USA. In Australien und der Schweiz gibt es erste Nachahmer. Auch in Deutschland wächst das Interesse an dem Krankenhaus, das auf Pflegekräfte wie Patienten so anziehend wirkt.

Unternehmenserfolg durch Unternehmenskultur

Bester Arbeitgeber gesucht _ In Unternehmen der Gesundheitswirtschaft ist der Wettbewerb um gute Mitarbeiter in vollem Gange. Einige Kliniken, Altenheime und ambulante Dienste nutzen den von dem weltweit agierenden Institut Great Place to Work® maßgeblich initiierten Wettbewerb „Bester Arbeitgeber im Gesundheitswesen“, um auf gute Arbeitsbedingungen aufmerksam zu machen.

Heute hier, morgen dort

Arbeit auf Zeit _ Immer mehr Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen bewältigen Personalengpässe mit Leasing-Kräften. Für flexible Menschen bietet eine solche Tätigkeit auf Zeit Vorteile und Nachteile. Doch mitunter lassen sich mit den zeitlich befristeten Einsätzen auch eigene Bedürfnisse besser koordinieren.

Gehaltsverhandlung: Ziele festlegen und Prämie sichern

Ein fester Verdienst war gestern, heute sind viele Gehälter variabel _ Immer mehr Kliniken vereinbaren mit ihren Pflegekräften Zusatzaufgaben und zahlen ihnen einen Bonus, wenn sie diese gut erledigen. Damit solche Zielvereinbarungen ideell und finanziell einen Gewinn bringen, kann jede Pflegekraft selbst einiges tun – und sich gut auf das Jahresgespräch vorbereiten.

Supervision: Geliebt und gefürchtet

Methode zur Weiterentwicklung pflegerischer Fachlichkeit _ Die Einen halten sie für Zeitverschwendung, die „nichts bringt“, die Anderen sehen in ihr eine brauchbare Unterstützung zur fachlichen und persönlichen Entfaltung. Manche reden sich in ihr Belastungen von der Seele, manche schweigen sich dabei aus. Die einen bekommen sie wider Willen verordnet, die andern kämpfen darum: Die Supervision.

Vom Samariter zum Unternehmer

Was tun, wenn ein ambulanter Pflegedienst zum Patienten wird? _ Ein ambulanter Pflegedienst in der Rechtsform einer GbR erzielte im Zweijahresvergleich von 2006 zu 2007 deutlich schlechtere wirtschaftliche Ergebnisse. Es fehlten 42.950 € Umsatz im Vergleich zum Vorjahr. War hier noch etwas zu retten?

Ambulant betreute Wohngemeinschaft für Demenzkranke

Eine (wirtschaftliche) Chance für ambulante Pflegedienste? _ Bevor man eine ambulant betreute Wohneinrichtung startet, sind eine Vielzahl von Voraussetzungen zu prüfen. Neben einem pflegerischen und wirtschaftlichen Konzept bedarf es kompetenter Partner. Aber: Richtig geprüft sind sie durchaus eine Chance für ambulante Pflegedienste.

Betriebsvergleich – Chance oder bürokratischer Unsinn?

Zahlentrends erkennen und bewerten _ Zu einer erfolgreichen Unternehmensstrategie gehört es auch in einer ambulanten Pflegeeinrichtung, nicht nur die Zahlen des eigenen Betriebes lesen zu können, sondern auch Vergleiche mit den Ergebnissen anderer anzustellen. Also, internes und externes Benchmarking – das klingt nach Arbeit und Bürokratie. Ist es aber nicht, wenn man es versteht und ein geschultes Steuerbüro hat.

Wie viel IT braucht die Pflege?

Informationstechnik heute _ Im Pflegemanagement geht ohne moderne IT-Systeme schon heute kaum noch etwas. Immer mehr Einrichtungen gehen jetzt auch dazu über, die Pflegepraxis zu digitalisieren. In Kliniken könnte die Pflege damit sogar zum Schrittmacher werden. Denn sie hat nicht nur eine Abteilung im Blick, sondern das große Ganze. Heilberufe recherchierte an der Medizinischen Hochschule Hannover und an der Uniklinik Essen den wahren Stand der Dinge.

Überleitungsprozesse optimieren

Integratives Qualitätsmangement :_ Innerhalb des gesamten Krankenhausbetriebes zählt das Aufnahme- und Entlassungsmanagement zu jenen Bereichen, die ein Maximum an Schnittstellen zu externen Partnern aufweisen. Herkömmliche Patientenüberleitungen reichen längst nicht mehr aus. Die Schnittstellen zu den poststationären Versorgungspartnern müssen integriert werden.