Pflege Alltag

Als Pfleger auf der Gyn?

Tabu oder Lichtblick für so manche Patientin? _ Die Frage der Gleich- beziehungsweise Gegengeschlechtlichkeit bei der (Intim-)Pflege wird in Pflegewissenschaft und Ausbildung bisher stiefmütterlich behandelt. Wie gehen Pflegende in der Praxis damit um? Der Versuch einer Annäherung an dieses tabubesetzte Thema.

Anfassen erlaubt?

Vom Umgang mit Sexualität im Pflegeheim _ In der Pflege kommen sich wildfremde Menschen plötzlich sehr nahe. Unterschiedliche Generationen, Biografien, Werte- und Moralvorstellungen prallen aufeinander. Wie sich da einfühlen? Wie erkennen, was nötig ist, wenn ein alter verwirrter Mann erotische Bedürfnisse hat? Wie vermeidet man Missverständnisse, Irritationen? Und wie lässt sich dennoch ein würdevolles soziales Miteinander gestalten?

Auf der faulen Haut liegen

So motivieren Sie Low Performer _ Faule Kollegen – neudeutsch Low Performer – gibt es in der Arbeitswelt überall. Auch in der Pflege sind sie keine Seltenheit und wirken sich oftmals negativ auf das Betriebsklima aus. Abhilfe schafft ein individuelles Leistungsmanagement

Aus der Gewalt in den Dialog

Deeskalationstraining: Vom Teilnehmer zum Seminarleiter _ Der Umgang mit Gewalt- und Krisensituationen ist und bleibt in den Arbeitsbereichen der Pflege aktuell. Eine kontinuierliche Auseinandersetzung darf daher nicht vernachlässigt werden. In den Berliner Krankenhäusern der Alexianer St. Hedwig und Hedwigshöhe sowie in Bosse Wittenberg hat man sich des Themas angenommen und 2005 ein großes Projekt gestartet

Babypause – und danach?

Wiedereinstieg in den Beruf _ Auf der Homepage der Kaiserin-Friedrich-Stiftung für das ärztliche Fortbildungswesen finden sich Wiedereinstiegskurse für Ärztinnen und Ärzte nach berufsfreiem Intervall. Für Pflegekräfte hingegen, die die Rückkehr wagen wollen, sieht es mit Angeboten bislang eher mau aus – doch es gibt Möglichkeiten.

Der Pflegedirektor ist krank

Professionelle Helfer erleben sich als Kranke und Behinderte _ Jeder wird mal krank. Aber wenn plötzlich der eigene Pflegedirektor auf der Station liegt, dann ist das was Besonderes – für die Pflegekräfte und für den Pflegedirektor. Denn dieser merkt plötzlich, was es heißt, krank, abhängig und behindert zu sein.

Im Nebenjob: Familie

Gegen den sozialen Rückzug _ Pflegekräfte kennen es: Trotz Wechselschicht gute Beziehungen zum Partner, den Kindern und seinen Freuden zu haben, ist nicht so ganz einfach. Es erfordert Organisation und Disziplin. Doch als Lohn winken Lust und Lebensfreude.

Immer schön freundlich bleiben

Ärger auf Station _ Schwester Susanne rollt die Augen. Heute ist nicht ihr Tag. Erst murrt der Patient von Zimmer 234 über das Essen, dann beschwert sich eine Angehörige, dass der Stationsarzt keine Zeit für sie hat. „Jetzt einfach wegbeamen“, denkt die Pflegekraft. Das funktioniert leider nur im Film. Aber es gibt eine andere Möglichkeit, bei guter Laune zu bleiben.

Keine Angst vor schwierigen Menschen!

„Da könnte ich in die Luft gehen!“ _ Immer mal wieder öffnen wir die Schublade, die mit „schwierige Menschen“ beschriftet ist. Den nörgelnden Kollegen, den ständig klingelnden Patienten, den vorwurfsvollen Angehörigen, den ignoranten Vorgesetzten, den arroganten Arzt – sie alle stecken wir hinein und schlagen die Schublade wütend zu. Trotzdem lassen uns diese Tyrannen keine Ruhe, tagtäglich begegnen wir ihnen in unterschiedlichen Verkleidungen. Wie kann man mit ihnen umgehen und wie aus dem Schubladendenken herauskommen?

Konflikte lösen

Pflegekräfte streben eigentlich nach Harmonie _ Stress, Arbeitsverdichtung, schwerkranke Patienten und Umstrukturierungen führen zu einer gespannten Atmosphäre, in der Konflikte zwar schnell entstehen, in der jedoch kaum Zeit bleibt, sie zu lösen. Zudem sind in Krankenhäusern die Hierarchien stärker ausgeprägt als anderswo. Doch der Rückhalt im Team wird dringend gebraucht, um die Arbeitssituation überhaupt auszuhalten. Was also tun?
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