Heilberufe Spezial
Demenz
NOSGER
Nurses' Observation Scale for Geriatric Patients
Reisberg Skala
PDF-Datei »Literatur zum Beitrag "Aggression Beobachten, erkennen, handeln", S. 22
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Zum Beitrag Pflegen mit Rosenöl, S. 67
Grundregeln, die beachtet werden sollten / Umgang mit ätherischen Ölen
- Ätherische Öle sind hochkonzentriert - deshalb nur tropfenweise dosieren.
- Nicht überdosieren, manche Öle können toxisch wirken! Weniger ist mehr!
- Ätherische Öle nie pur auf die Haut auftragen, es kann zu Hautreizungen, besonders unter Sonneneinstrahlung kommen. Immer mit Wasser oder Basisöl mischen. Bei Wasser immer Emulgator benutzen.
- Als Emulgator für Aromaöle können benutzt werden: Obstessig (zur Senkung der Körpertemperatur), Milch, Sahne, oder Honig u.a..
- Nicht mehr als 2-3 ätherische Öle mischen, da sonst zu viel Duftinformation.
- Nach der Anwendung eines ätherischen Öles 24 Stunden (mindestens 12 Stunden) nicht duschen oder baden, da die Haut das Öl sonst nicht vollständig aufnehmen kann.
- Bei älteren Menschen und Kindern nur die Hälfte des ätherischen Öls benutzen.
- Duftöle sollen abgewechselt werden, da der Körper nicht mehr wie gewünscht reagiert.
Ist ein Duftöl ins Auge gelangt, nie mit Wasser reinigen, sondern einige Tropfen reines Mandelöl verwenden, alternativ Milch.
Verträglichkeitsprobe, um allergische Reaktionen vorzubeugen:
- 3-5 Tropfen Öl in ca. 15 ml fettendes Öl eingeben
- in der Armbeuge verreiben
- mehrere Stunden warten
- Wenn keine Reizung entstanden ist, kann das Öl unbedenklich angewendet werden.
Haltbarkeit und Lagerung
- Öle sind empfindlich gegenüber Temperaturschwankungen und Licht. Deshalb immer in Braunglasflaschen aufbewahren.
- Öle verflüchtigen sich leicht, Flaschen gut verschließen.
- Ätherische Öle sind bis auf wenige Ausnahmen (Zitrusöle, Koniferenöle) mehrere Jahre haltbar. Viele Öle erfahren gut gelagert sogar einen Reifeprozess, z. B. Vetiver, Patchouli, Sandelholz und auch das ROSENÖL, das voller und weicher duftet, je älter es wird!
Beim Kauf der Öle sollten Sie folgende Angaben auf dem Flaschenetikett berücksichtigen:
- Wichtig ist die Deklaration: "100 % reines ätherisches Öl"
- Deutscher und lateinischer Name muss angegeben sein
- Angabe des verwendeten Pflanzenteils, wenn verschiedene Bestandteile verwendet werden (Zimtblätter, Zimtrinde)
- Ursprungsland und Gewinnungsverfahren soll angegeben sein
- Bei Extraktionsverfahren soll das Lösungsmittel benannt sein
- Möglichst Öle aus kontrolliertem biologischen Anbau verwenden
- Chargennummer
- Hersteller
Beachte: Synthetische Öle sind preiswerter, aber für die Aromapflege ungeeignet, da sie vom Körper in der Regel nicht verstoffwechselt werden können! (vgl. Pulino 2007; Hemmer 2005; Primavera 2005: 9).
Literaturverzeichnis zum Beitrag
- Bienstein, C. / Fröhlich, A. (Hrsg.) (2007): Basale Stimulation in der Pflege, 4. Auflage, Seelze, E. F. Verlag: S. 149, 177 (1. Auflage 2003)
- Die Geschichte der Rose, www.mathematik.uni-marburg.de/~agel/
- Enz, M. (Hrsg.) (2001): Das Wissen um die Heilkräfte der ätherischen Öle, 5. Auflage 2008, Oy-Mittelberg: Joy (1. Auflage 2001)
- FORUM Essenzia, 1995, S. 1-3, 10
- FORUM für Aromatherapie und Aromapflege, Heft 1/1992, S. 1-23
- Harding, J. (Hrsg.) (2006): Aromatherapie - Heilmittel und Anregungen für Ihr Wohlbefinden, 1. Auflage, Köln: TASCHEN GmbH
- Hemmer, B. (2005): "Basale Stimulation", Unterrichtsmaterial Fortbildung, CTT Haus Anna, Bad Neuenahr-Ahrweiler
- Kortenbusch, T. (2004): "Hautpflege - ein wichtiges Thema - nicht nur in der häuslichen Pflege" In: WELEDA Pflegeforum, Ausgabe 11, S. 2-3
- NATUR & HEILEN, Heft 12/2006, Seite 15-21
- PRIMAVERA 2005
- Pulino, S. (2007): "Aromapflege" Unterrichtsmaterial Fortbildung Jule Johler Institut, Stadtoldendorf
- Stadelmann, I. (Hrsg.) (2001): Bewährte Aromamischungen, 2. korrigierte Auflage 2001, Ermengerst: Stadelmann
- Werner, M. / von Braunschweig, R. (Hrsg.) ( 2006): Praxis Aromatherapie (Grundlagen-Steckbriefe-Indikationen), 1. Auflage, Stuttgart: Haug
- Weyerer, S. (Hrsg. Robert-Koch-Institut) (2005): Gesundheitsberichterstattung des Bundes, "Altersdemenz" Heft 28
- www.gettyimages.de, 28.03.2008 (Titelfoto)
Literatur zur DCM, S. 76
- Innes A. Die Dementia Care Mapping Methode (DCM), Anwendung und Erfahrungen mit Kitwoods personzentriertem Ansatz, Verlag Hans Huber, 2004
- Kitwood T. Demenz; Der personenzentrierte Ansatz im Umgang mit verwirrten Menschen, Verlag Hans Huber, 2000
- Müller-Hergl C, Schindler U (Hrsg.).
- "Die Pflege dementieller Erkrankter neu erleben. Mäeutik im Pflegealltag"
- Dementia Care Mapping; S. 83-97
- Die Herausforderung sozialer Beziehungen; S.103-122, Vincentz 2003
- Strunk-Richter, Gerlinde
- Landkarte des Verhaltens; In: Altenpflege ,Januar 2005
- In den Blick nehmen Dementia Care Mapping (DCM); In: Altenpflege, April 2008
- proAlter 2008






