25.06.2009

Demenz

Das Krankheitssyndrom Demenz ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Über eine Million Menschen leiden an diesem Krankheitsbild. Das stellt selbst Experten vor Aufgaben, die oft nur in kleinen Schritten zu bewältigen sind.

Demenz ist aber mehr als nur eine Gedächtnisstörung. Sie zieht das gesamte Wesen des Betroffenen in Mitleidenschaft. Der Verlust des Gedächtnisses bedeutet auch, dass diese Menschen nichts mehr lernen können, die Speicher können nichts Neues mehr aufnehmen, die Inhalte des bereits vorhandenen Informationsspeichers gehen verloren und zwar die zuletzt aufgenommenen Informationen zuerst. Der Kranke kann sich nicht mehr erinnern, was gestern, dann was vor einer Woche, was vor einem Jahr gewesen ist. Er vergisst rückwärts. Aber es geht noch mehr verloren als nur reine Information. Auch geistige Fähigkeiten, die erlernt wurden verschwinden. Verändert sich ein Mensch in seiner Psyche, kann es sehr schwierig sein, die richtige Diagnose zu stellen. Welche charakteristischen Eigenschaften weisen Demenzen auf? Welche Therapie gibt es und wie gehen Pflegekräfte mit diesen Herausforderungen um?  


Aus dem Inhalt: 

  • Demenz – was bedeutet das?
  • Demenz und Ethik
  • Diagnostik und Therapie
  • Neue Wege in der Betreuung
  • Aggressivität: Beobachten, erkennen, handeln
  • Demenz oder Depression?
  • Komplementäre Pflege
  • Dementia Care Mapping
  • Sterbekultur in ambulant betreuten Wohngemeinschaften

Literatur und Ergänzungen »


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